Das zehnjährige Bestehen des Frauenprojektes VINAPHUNU ist ein schöner Anlass, auf die Erfolgreiche Arbeit der zurückliegenden Jahre zu blicken.

Die Gründung von VINAPHUNU im Jahre 1001 fällt in die Zeit der durch die Wiedervereinigung bedingten politischen Umbrüche, einer Zeit, in der insbesondere die in Berlin lebenden Menschen hautnah die Veränderungen der Stadt und ihrer Lebensbedingungen erlebt haben.

VINAPHUNU hat es sich zur Aufgabe gemacht, ein auf die spezifischen Bedürfnisse asiatischer Frauen zu geschnittenes Beratungs- und Bildungsangebot zur Verfügung zu stellen. Neben der Beratung in sozialen und rechtlichen Fragen bietet VINAPHUNU den Frauen auch die Möglichkeit, die deutsche Sprache zu erlernen oder vorhandene Sprachkenntnisse zu intensivieren. Nicht wegzudenken ist das vielfältige kulturelle Angebot, das VINAPHUNU zu einem Ort der Kommunikation macht. Frauen unterschiedlicher kultureller Herkunft können gemeinsam Freizeit gestalten und oftmals Wege aus ihrer Isolation finden. VINAPHUNU ist hierbei jedoch nicht nur Anlaufstelle für ratsuchende Frauen. Die kulturelle Feste und Veranstaltung bieten besondere Gelegenheiten für Frauen vieler Nationalitäten zusammenzukommen, sich kennen zu lernen und gemeinsam zu feiern.

Das Konzept, durch ein geeignetes Angebot der Frauen die Möglichkeiten der Hilfe zur Selbsthilfe aufzuzeigen, hat sich bewährt und vielen Frauen aus schwierigen Lebenssituation geholfen. Insofern verwundert es nicht, dass VINAPHUNU nach zehn Jahren erfolgreicher Arbeit auch über die Stadtgrenzen hinaus bekannt und anerkannt ist.

Ich möchte mich an der Stelle ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit der vergangen Jahren bedanken und VINAPHUNU für die Zukunft gutes Gelingen bei der Umsetzung der Vorhanden und weiterhin viel Erfolg wünschen.

Gabriele Schöttler

Senatorin für Arbeit, Soziales und Frauen

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