Bilderausstelung von Jugendlichen vom 12.2. bis 30.4.1999

 Mit umfangreichen Themen wie triste Trockenblumen, Schatten von Vögeln jenseits des Sonnenuntergangs umherschwebend, ein Liebespärchen rudernd auf einem träumerischen Fluss, eine Rose in ihrer Illusion, ein lieblicher Himmel nach dem Regen, Bäume, verkrümmt, die ihre letzten Herbstblätter während des ersten Wintersturms abschütten, eine Blumenvase so einsam wie die Melancholie der Menschen, Stillleben, Haarwellen der Meerjungfrauen, die uns an einen magischen Anlegeplatz locken, plötzliche Empfindungen, die nicht umzusetzen sind, … werden Fragen an der Schwelle des Lebens gestellt.

 Mit einem Raum erfüllt von prächtigen Farben oder von einer gewissen Sänfte, Nachdenklichkeit oder von der Irrealität, vom Geheimnis, welche den Bildern Kompositionen, geprägt, sowie von der Poesie, als auch von der Realität, verliehen haben.

 Mit vermögenden und groben Materialien wie Wasser- und Temperafarben, Wachs, Bleistift, Kohle, Feder und Zeitungspapier wurden besondere Bilder durch viele Techniken wie Collage, Papiermache, Tuschen… geschaffen.

Mit drei Stilrichtungen wie flammend, leidenschaftlich; schlicht und elegant; nachdenklich und zielstrebig…, werden verschiedene eigene Eigenschaften verdeutlicht.

 Nguyen To Lan, Nguyen Chau Nhi, Tran Van Ngoc, drei 14 bis 17 jährige Mädchen haben den Betrachtern ein überraschendes Interesse, wirkliche Empfindungen voller Wahren, Guten und Ästhetischen und künstlerische Hoffnung der jungen Generation Vietnams in Berlin gegeben.

Berlin, Februar 1999

HThu

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