Ich kam zum ersten Mal zum Asiaticus – VINAPHUNU im Rahmen meiner Recherche für ein Dokumentarfilmprojekt. Als nach ein paar Minuten klar wurde, dass ich nicht vorhabe eine oberflächige Reportage über in Berlin lebende Vietnamesen zu drehen, lockerte sich die Stimmung und ich wurde sehr sehr herzlich empfangen. Thu zeigte mir die Räumlichkeiten des Vereins, mit seiner Bibliothek und einer großen Auswahl an Büchern, die Fotos der bisherigen und zahlreichen Veranstaltungen und die Küche, in der studenlang gekocht wird. Eins ist sicher, wenn man zum Verein Asiaticus geht, kann man nicht verhungern. Um alles essen zu können, was liebevoll zubereitet und herzlich angeboten wird, wäre es ratsam, drei Tage lang nicht gegessen zu haben. In der Küche wird gekocht, gelacht, Tee getrunken und vor allem über Gott und die Welt gesprochen. Die Atmospäre ist wie in einer Familie, zu der man immer wieder gern zurückkehrt, um sich wohl zu fühlen.

Hamburg, 6.2011

Aya Kouamé

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